M U S I C A     P R Æ L U D I U M     V I T Æ     Æ T E R N A
   Freie Orgelmusik
hauptsäuchlich von dänischen Komponisten
    neue Version Oktober 2013 eine Seite aus der Website josebamus.dk   
A.  ältere dänische Komponisten B.  Originalkompositionen von Jørgen Erichsen C.  Arrangements von Jørgen Erichsen Zur Startseite
Die Noten können Sie frei kopieren (die roten Knöpfchen) und zum gottesdienstlichen Gebrauch auch frei spielen. Falls die Musik bei einem öffentlichen Konzert gespielt werden, gelten jedoch die gewöhnlichen urheberrechtlichen Regeln. Die Lautdateien (die grünen Knöpfchen) sind elektronisch hervorgebracht, können doch hoffentlich einen ersten Eindruck geben.

A. ältere dänische Komponisten
Niels Wilhelm Gade: Drei Tontücke für Orgel, op.22
Niels Wilhelm Gade (1817-1890) wurde mit einem Schlag berühmt, als Mendelssohn 1843 seine erste Sinfonie in Leipzig uraufführte, und als dieser ein Jahr später dem jungen Dänen seine Stellung als Gewandhaus-Dirigent überließ. Zusammen mit Johann Peter Emil Hartmann ist Gade der vornehmste Vertreter der dänischen Romantik. Unter seinen vielen Tätigkeiten war er auch Organist in einer der Hauptkirchen Kopenhagens (Holmens Kirke), und in dieser Eigenschaft komponierte er die drei Tonstücke, die 1852 veröffentlicht wurden.

  1. Moderato   (6 Seiten)
  2. Allegretto   (2 Seiten)
  3. Allegro   (6 Seiten)

Johan Peter Emil Hartmann
Obwohl Johan Peter Emil Hartmann (1805-1900 - zusammen mit Gade der Hauptvertreter der dänischen Romantik) sein ganzes Leben als Organist tätig war - 1843 bis zu seinem Tode bei der "Vor Frue Kirke", die Hauptkirche Kopenhagens - hat er nur wenige Orgelwerke geschrieben. Sie sind aber unbedingte Meisterwerke, denn, wie Hans von Bülow, wem die große Orgelsonate op.58 gewidmet ist, es ausgedrückt hat: "Nie hat er eine Trivialität geschrieben."

  Fantasie für Orgel, op.20   (8 Seiten)
Mit dieser Fantasie, von Friedrich Hofmeister in Leipzig 1837 veröffentlicht, wurde die Orgel, die in Dänemark seit Generationen nur in Verbindung mit dem Gottesdienst verwendet worden war, wieder als Konzertinstrument erweckt. Diese Neuveröffentlichung ist von dem 1837-Druck gescannt.
  Trauermarsch für Orgel   (3 Seiten)
Dieser Trauermarsch wurde 1844 zur Beisetzung des berühmten dänischen Bildhauers Bertel Thorvaldsen komponiert. Er wird noch heute bei manchen offiziellen Beisetzungen gespielt, ist aber auch als Konzertstück verwendbar.

Hans Matthison-Hansen: 12 Postludien für die Orgel
Als Orgelkomponist betrachtet ist Hans Matthison-Hansen (1807-1890) der bedeutendste Vertreter der dänischen Romantik. Nur 25 Jahre alt wurde er auf die Empfehlung von C.E.F.Weyse als Organist am Dom zu Roskilde, der Begräbniskirche der dänischen Könige, angestellt. Mit den Jahren wurde sein Ruhm als Konzertorganist so groß, dass man mehrmals einen Sonderzug auf der Strecke Kopenhagen-Roskilde einsetzen musste. Seine Hauptwerke sind die 6 Fantasien und die 6 Sinfonien für Orgel. Keiner von diesen ist in Neuausgaben erhältlich. Doch wollen wir hier mit den kleineren "12 Postludien" anfangen. Sie sind auch heute im Gottesdienst sehr verwendbar. Sie sind von der Originalausgabe 1859 gescannt.

  1. Sammlung: No.1-6   (6 Seiten)
  2. Sammlung: No.7-12 (6 Seiten)

  B. Originalkompositionen von Jørgen Erichsen

Als Urheber dieser Webseite erlaube ich mich hier eine Auswahl meiner eigenen Kompositionen zu veröffentlichen. Seit den sechziger Jahren habe ich mehr als hundert Orgelstücke komponiert (eine Unzahl von kleineren Vorspielen nicht mitgezählt), die meisten für gottesdienstlichen Gebrauch, aber auch grössere Werke für den Konzertgebrauch. Diese Musik ist allmählich von meinen skandinavischen Kollegen hoch geschätzt, und es ist meine Hoffnung, dass sie auch meinen deutschen Kollegen gefallen wird. Falls Sie mehr über mich wissen wollen, dann lesen Sie bitte diese kleine Präsentation, die auch einige Gedanken zur Kirchenmusik enthält.



Links sehen Sie mich in meiner "Komponistenhütte", die ich vor dreissig Jahren mit
eigenen Händen baute. Sie ist heute mit allerlei elektronischen Geräten ausgestattet.

Orgelwerke für den Konzertgebrauch
  Toccata Thylandica – 12 Seiten, Dauer: 9–10 Min.
Die mehrsätzig gestaltete Toccata basiert auf einer alten dänischen Volksweise ("Skammel han bor sig nør i Thy"),
dessen sehr dramatische Handlung sich im Landesteil Thy (ältere Schreibform: Thyland) abspielt – daher der Name
Toccata Thylandica. Nach der Uraufführung 1993 auf der grossen Orgel in Vestervig Kirche im Landesteil Thy, hiess
es in den Rezensionen u.a.: "Das Werk ist imponierend, weil es so viele Nuancen umfasst, von den zartesten Klängen
bis zu einem riesigen Brausen. Nach dem Konzert erklärte der Interpret (der Domorganist Erling A. Thomsen), dass er
das Werk spannend und feierlich fand, weil es alle Möglichkeiten der Orgel herausforderte."


  Introduktion und Passacaglia – 8 Seiten, Dauer ca. 7 Min.
Dieses Werk basiert auf dem alten dänischen Wächterlied Når mørket jorden blinder, weshalb es auch als "Die Wächter–
Passacaglia" bekannt ist. In der Introduktion wird das ganze Lied in einer freien Bearbeitung durchgespielt, wonach die
ersten vier Takte der Passacaglia als Ostinatomotiv dienen. Das Ostinatomotiv wird 3 x 8 mal durchgespielt, während die
Oberstimmen stets variiert werden, und die Tonart sich in dem mittleren Teil in subdominantische Richtung verschiebt.

NEU     Partita über "Preis sei Gott im höchsten Throne" – 7 Seiten, Dauer ca. 5 ½ Min.
Dieses Werk, ursprünglich 1984 unter dem dänischen Titel "Koralvariationer over Giv mig, Gud, en salmetunge"
herausgegeben, liegt hier in einer revidierten Version vor. Das Werk, dass sich die Orgel in seiner vollen Glanz strahlen
lasst, ist in den skandinavischen Ländern ein geliebtes Konzertstück.


  Variationen über "Den süssen Schlaf erbitten wir" – 4 Seiten, Dauer ca. 4 Min.
Der dänische Titel dieses Lied von J.P.A.Schulz ist "Her kommer, Jesus, dine smaa". Wie das Lied sind die ersten Variationen
ganz einfach, dann werden sie nach und nach kunstvoller um mit einem jauchzenden Lobgesang zu enden.


Eine kleine Weihnachtsmusik – eine Pastorale in fünf Sätzen – insgesamt 12 Seiten, Dauer 8–9 Min.
Mit Laune und Humor wird das in Dänemark sehr beliebte Weichnachtslied "Et barn er født i Bethlehem" (Ein Kind ist
gebor'n in Bethlehem) hier in fünf sehr verschiedenen Sätzen behandelt. Im ersten Satz vermischt sich die Melodie mit
hochliegenden Figurationen, die den Strahlenglanz des Sterns über Bethlehem schildern; dann erscheinen die drei heiligen
Könige auf der Bühne während die Melodie als Marsch auftritt, die Hirten tanzen lustig im Walzertakt, Caspar, Melchior
und Balthazar opfern Gold, Weihrauch und Myrrhen, und die Orgel ertönt in voller Pracht als sie im letzten Satz den
Lobgesang der himmlischen Heerscharen schildert.

Früher glaubt man, dass es sich um eine dänische Volksweise handelte, aber tatsächlich kommt die Melodie schon um
1600 in einer deutschen Handschrift vor, und in W. Tappert "Sang und Klang aus alter Zeit" (Berlin 1906) wird sie als
"Fürst Joachim Ernst von Anhalt Lied" bezeichnet (siehe die Vierteljahrsschrift für Musikwissenschaft VII, 1885). Obwohl
ein deutsches Publikum wahrscheinlich nicht unmittelbar diese Melodi mit Weihnachten verbindet, wird dieses Orgelwerk
zusammen mit den Überschriften der Sätze gewiss eine Weihnachtsstimmung hervorrufen.

      1.Satz: Die Sterne über Bethlehem (Con brio)
      2.Satz: Marsch der heiligen drei Könige (Alla marcia e scherzando)
      3.Satz Tanz der Hirten (Tempo di valse e con grazia)
      4.Satz: Anbetung der Heiligen Drei Könige (Con devozione)
      5.Satz: Lobgesang der himmlischen Heerscharen (Allegro giocoso)


Präludien und andere kleinere Sätze
Diese Kompositionen sind hauptsächlich für den gottesdienstlichen Gebrauch gedacht. Sie sind während einer dreissigjahrigen Periode komponiert und unter dem Titel "Fra min Orgelbog" (Aus meinem Orgelbuch) herausgegeben - daher kommt die Nummerierung 1–12. Weil sie sehr verschieden in Bezug auf Stil und Charakter sind, kann man hier Musik für jede Gelegenheit finden. Als Zugabe bekommen Sie das Stück "Fanfare und Prozessionsmarsch", das ich ursprünglich für eine bestimmte Gelegenheit komponierte, das aber seitdem ein Favoritstück mehrerer dänischen Organisten geworden ist.

Farbenschlüssel:   die Musik sehen/kopieren   die Musik hören (MP3)
  1. Präludium in G (Maestoso) 
  2. Präludium in D-Dur (Con grazie) 
  3. Präludium in C-dorisk (Con devozione) 
  4. Präludium in C-Dur (Agitato) 
  5. Pastorale in F-Dur (Con sentimento) 
  6. Präludium in d-Moll (Risoluto) 
  7. Toccatina in G-Dur (Con brio) 
  8. Pastorale in C-Dur (Amabile) 
  9. Präludium in G-Dur (Giocoso) 
  10. Präludium in d-Moll (Patetico) 
  11. Präludium in e-Moll (Moderato) 
  12. Festpräludium in H-Dur (Jubiloso), "Hommage a Johann Sebastian"  
  Fanfare und Prozessionsmarsch in F-Dur

Orgelchoräle und Choralfantasien
Obwohl die Wahl eines Orgelchorals im gottesdienstlichen Zusammenhang streng genommen liturgisch begründet sein sollte, trifft der Organist auch manchmal seine Wahl aus musikalischen Gründen, wobei es nicht so wichtig ist, ob die Melodie von der Gemeinde bekannt ist. Wichtiger ist, dass der musikalische Inhalt des Orgelchorals der Grundstimmung des Gottesdienstes entspricht. Für denjenigen, der sein Repertoire gern erneuen möchte, lohnt es sich auch, ausländische Orgelchoralsammlungen zu untersuchen, und hier hat u.a. Dänemark ein reichhaltiges Repertoire anzubieten.
      Hier wird Ihnen eine Auswahl von meinen eigenen Orgelchorälen angeboten. Zur Orientierung sind auch die Choralmelodien und dessen Komponisten hinzugefügt.

Farbenschlüssel:   die Noten sehen/kopieren   die Musik hören (MP3)   die Choralmelodie sehen
      Blomstre som en rosengård (J.P.E.Hartmann)   ein Adventlied - Esaias 35, 1-6 wird hier in Tönen geschildert
      Dejlig er den himmel blå (J.G.Meidell ca. 1840)   ein Weihnachtslied
      Dejlig er jorden (Schlesisches Volkslied, 18. Jahrh.)   "Schönster Herr Jesus"
NEU       Den mørke nat forgangen er (August Winding)   ein Morgenlied im Stile einer Pastorale
      Den signede dag (C.E.F.Weyse)   ein Morgenlied und ein Festpräludium
      Denne er dagen (Vulpius)   ein Lobgesang ("Lobt Gott den Herren")
      Det er så yndigt (C.E.F.Weyse)   eine 74 Takte lange Fantasie über ein sehr beliebtes dän. Hochzeitslied
      Det kimer nu til julefest (C.Balle)   ein Weihnachtslied
      Du, Herre Krist (A.P.Berggreen)   ein Lobgesang
      Du, som går ud fra den levende Gud (Melchior Franck)  ein Pfingstlied ("Gen Himmel aufgefahren ist")
      Et barn er født i Bethlehem (deutsches Volkslied)   ein Weihnachtslied, siehe oben: Orgelwerke für den Konzertgebrauch
      Et fornødent er, det ene (Freylingshausen)   "Eins ist Not. Ach Herr, dies eine"
      Et kors det var det hårde, trange leje (A.P.Berggreen)  ein Osterlied - schildert den bitteren Gang zum Kreuze
      Hil dig , frelser og forsoner (C.C.Hoffmann)   ein Osterlied
      Hjerte, løft din glædes vinger (Joh.Crüger 1653)   ein Weihnachtslied ("Fröhlich soll mein Herze springen")
      I al sin glans nu stråler solen (Henrik Rung)   ein fröhliches Pfingstlied
NEU       I østen stiger solen op (C.E.F.Weyse)   das beliebtesten dänische Morgenlied; hier im romantische Stile paraphrasiert
      Jeg er træt og går til ro (Malling)   ein Abend- oder Begräbnislied
      Jert hus skal I bygge (J.P.E.Hartmann)   ein Hochzeitslied - als feierlicher Hochzeitsmarsch komponiert
      Jesus, dine dybe vunder (Claude Goudimel)  "Freu dich sehr, o meine Seele"
      Julen har bragt velsignet bud (C.E.F.Weyse)   eine 80 Takte lange Fantasie über einem beliebtes dän. Weihnachtlied
NEU       Kommer sjæle dyrekøbte (Hartmann)   der Text besingt die Himmelfahrt Christi; die Melodie auch für "Under dine vingers skygge" benutzt
      Kærlighed fra Gud (J.P.E.Hartmann)   eine Hochzeitslied - als Hochzeitspräludium komponiert
      Krist stod op af døde (Leise, 12. Jahrh.)   ein Osterlied ("Christ ist erstanden")
      Lover den Herre (Stralsund 1665)   ein Lobgesang ("Lobe den Herren")
      Lyksaligt det folk, som har øre for klang (Thomas Laub)  
      Naturen holder pinsefest (A.P.Berggreen)   ein fröhliches und munteres Orgelstück über ein dän. Pfingstlied
      Nu falmer skoven trindt om land (Nebelong)   ein Herbstlied - das Seufzermotiv illustriet die fallenden Blätter
      Nu rinder solen op af østerlide (H.O.C.Zinck)   ein Morgenlied, den Sonnenaufgang illustrierend
      Påskeblomst! hvad vil du her (Carl Nielsen)   ein Osterlied
      Sorrig og glæde de vandre til hobe (Tanzmelodie ca. 1670)  eine Choralfantasie
      Stat op min sjæl i morgengry (Thomas Laub)  ein Osterlied
NEU       Til himlene rækker din miskundhed, Gud (Hartmann)  ein Lobgesang; der Text ist eine freie Nachdichtung von Ps 36.6
      Vågn op og slå på dine strenge (Hamburg 1690)   ein Morgenlied
      Vær velkommen, Herrens år (Henrik Rung)   ein feierliches Neujahrslied
      Velkommen igen, Guds engle små (A.P.Berggreen)   ein fröhliches Weihnachtslied

C. Arrangements von Jørgen Erichsen
J.S.Bach Johann Sebastian Bach: 6 Arrangements für Orgel mit Pedal
nach den Toccaten für Klavier BWV 911-14 und 916

Die sieben Toccaten für Klavier gehören zu den Jugendwerken Bachs, wo er unter Einfluss der Norddeutschen Schule und insbesondere Buxtehude stand. Sie enthalten Musik von grosser und unmittelbarer Schönheit, und sie können natürlich auch manualiter auf der Orgel gespielt werden. Hier habe ich sie aber mehr "orgelmässig" gemacht, indem ich nicht nur die Unterstimme im Pedal notiert habe, sondern ich habe z.B. auch gewissen Passagen parallele Terzen oder Sechsten hinzugefügt, wie man es oft in Bachs Orgelwerken findet. Die Stücke sind aus ausgewählten Abschnitten der Toccaten zusammengestellt. Ich habe diese Arrangements gemacht, weil man unter den freien Orgelwerken von Bach nur wenige von einer Länge findet, die für gottesdienstlichen Gebrauch geeignet sind. Eine solche Länge - und einen solchen Charakter - haben aber mehrere von den Abschnitten, von denen die Toccaten mosaikartig zusammengesetzt sind.
Präludium und Fuga in e-Moll nach BWV 914   (2 Seiten)   MP3 (Präl. und Anfang der Fuga)
Toccata in d-Moll nach BWV 913   (3 Seiten)   MP3
Toccata (Adagiosissimo) in g-Moll nach BWV 915 og 913   (3 Seiten)   MP3
Toccata und Adagio in c-Moll nach BWV 911   (4 Seiten)
Toccata in G-Dur nach BWV 916   (4 Seiten)   MP3 (nur die erste Hälfte)
Adagio in e-Moll nach BWV 916   (2 Seiten)
Bach: "Wachet auf, ruft uns die Stimme", Orgelchoral
"Wachet auf, ruft uns die Stimme" ist einer der meist bekannten Orgelchoräle von Bach. In den meisten Ausgaben sind die Manualstimmen in Alt- und Tenorschlüssel notiert - Schlüsseln, mit denen viele Organisten heute nicht vertraut sind. Hier habe ich die Manualstimmen im gewöhnlichen Sopran- und Bassschlüssel notiert.
Wachet auf, ruft uns die Stimme   (3 Seiten)
Bach: "Jesus bleibet meine Freude"
aus der Kantate No.147, arr. für Orgel und Violin (oder Flöte oder Oboe)

Dieser sehr beliebte Satz aus der Kantate No. 147 (Herz und Mund und Tat und Leben) kann man in mehreren Arrangements für Orgel und ein Begleitsinstrument finden. Gewöhnlich wird die Choralmelodie von dem Begleitsinstrument gespielt, hier aber wird sie von der Orgel gespielt, weil das Begleitsinstrument die nicht minder schöne ausschmückende Stimme spielt (in der Originalversion ist es eine Oboe).
Jesus bleibet meine Freude – Partitur  (5 Seiten)
Jesus bleibet meine Freude – Violin (Flöte/Oboe)  (2 Seiten)


Mendelssohn Mendelssohns Hochzeitsmarsch
ein neues Arrangement für Orgel von Jørgen Erichsen

Mendelssohns Hochzeitsmarsch wurde 1843 für Shakespeares "Ein Sommernachtstraum" komponiert. Der Marsch wird in Verbindung mit Theseus' Vermählung mit der Amazonenkönigin Hippolyta gespielt. Ich habe mich bestrebt ein Orgelarrangement zu machen, das sowohl der Musik als dem Instrument Gerechtigkeit gewährt, ohne dass man Virtuose sein muss. Von den beiden Trios habe ich nur das eine verwendet, denn der ganze Marsch ist normalerweise zu lang, wenn er in der Kirche gespielt wird.


Mendelssohns Hochzeitsmarsch in ein neues Arrangement für Orgel (4 Seiten)   MP3 (4 Min.)


Léon Boëllmann Léon Boëllmann: Heures mystiques
15 ausgewählte Sätze arr. für Orgel mit Pedal

"Heures mystiques", Boëllmanns grosse Sammlung von liturgischen Sätzen, wird von mehreren Organisten als weniger interessant angesehen, weil sie für "Orgue ou Harmonium" geschrieben sind, und deshalb nicht das Pedal anwendet. Jedoch war es höchstwahrscheinlich der Verleger, der diese Begrenzung wünschte, denn das Harmonium war damals ein Modeinstrument in Frankreich, und der Verleger konnte damit mit einem grösseren Verkauf rechnen. Man merkt, wie Boëllmann mitunter auf einen Kompromiss eingegangen ist, um diesem Wunsch nachzukommen, und an mehreren Stellen hat er folgende Bemerkung hinzugefügt: "Falls man auf einer Orgel spielt, darf diese mit Pedal gespielt werden". Wenn diese Stücke aber wirklich auf einer Orgel gut klingen sollen, darf die Unterstimme an mehreren Stellen eine Oktave tiefer gespielt werden, und an einigen Stellen lohnt es sich auch die Mittelstimmen zu verlegen. Mit zwei Ausnahmen habe ich in dieser Weise die 15 ausgewählten Stücke arrangiert. Die Ausnahmen sind No. 9 und 11, die ungeändert manualiter zu spielen sind. Ich habe diese mitgenommen, weil viele Organisten (jedenfalls in Dänemark) nur wenige Stücke von "Heures mystiques" kennt, und ich rechne diese zwei Sätze unter die besten.


Umschlag der
gedruckten Ausgabe
vom JOSEBAMUS-Verlag
(1994)
  1   Offertoire no.3 - Moderato
  2   Communion no.3 - Andantino)
  3   Offertoire no.1 - Andantino (trio))
  4   Élévation no.1 - Lento
  5   Élévation no.5 - Adagio
  6   Communion no.3 - Andante molto (trio)
  7   Communion no.4 - Adagietto (trio)
  8   Sortie no.1 - Tempo di marcia
  9   Sortie no.3 - Allegro moderato (manualiter)
10   Verset no.13 - Allegro un poco moderato
11   Sortie no.5 - Allegro deciso (manualiter)
12   Verset no.1 - Largo
13   Verset no.9 - Andante (trio)  MP3
14   Verset no.16 - Allegro moderato   MP3
15   Verset no.5 - Lento