Auf der Website des Georg Olms Verlags (Georg Olms Verlag)
wird das Buch so vorgestellt:


Jørgen Erichsen
Friedrich Kuhlau - Ein deutscher Musiker in Kopenhagen
Eine Biographie nach zeitgenössischen Dokumenten.
Aus dem Dänischen übersetzt von Marie Louise Reitberger
Georg Olms Verlag, 2011
416 S. mit zahlr. Abb. Gebunden
ISBN: 978-3-487-14541-9   39,80 Eur

Friedrich Kuhlau (1786-1832), im norddeutschen Uelzen geboren, Komponist und Pianist, wanderte infolge der napoleonischen Kriege nach Dänemark aus. Dort entwickelte er sich durch den Erfolg seiner Oper „Die Räuberburg“ (1814) und das Singspiel „Erlenhügel“ (1828) zu einem Komponisten nationalen Rangs. Der Nachwelt hinterließ Kuhlau ein reiches Oeuvre, dessen kammermusikalische Werke, die von Beethoven beeinflussten großen Klaviersonaten und Variationswerke, und die vielen Kompositionen für Flöte heute in zahllosen Einspielungen lebendig geblieben sind. Der dänische Musikwissenschaftler Jørgen Erichsen legt mit diesem Buch die erste deutschsprachige Monographie zu Leben und Werk Friedrich Kuhlaus vor. Anhand dieser Biographie gibt der Autor einen anschaulichen Einblick in die dänische Musikgeschichte zur Zeit Beethovens. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Frage nach dem Verhältnis von Gelderwerb und künstlerischer Produktion. In diesem Zusammenhang wird die Beziehung des Komponisten zu den Musikverlagen untersucht, von denen die Verbreitung seiner Werke abhing, sowie die Rolle des dänischen Königshauses, das als Auftraggeber einen entscheidenden Einfluss auf Kuhlaus Schaffen hatte. Jørgen Erichsens Arbeit diskutiert auf Basis langjähriger Recherchen die bisherigen Ergebnisse der Kuhlauforschung und legt neues, unveröffentlichtes Quellenmaterial vor. Das Buch enthält ein aktualisiertes Werkverzeichnis und ein ausführliches Personenregister.


The composer and pianist Friedrich Kuhlau was born in the North German town of Uelzen and emigrated to Denmark because of the Napoleonic Wars. There he became a composer of national standing thanks to the success of his opera Die Räuberburg (1815) and the Singspiel Erlenhügel (1828). Kuhlau left to posterity a rich oeuvre. Above all, the great piano sonatas, his sets of variations and his compositions for flute are still alive today in countless recordings. This work by the Danish musicologist Jørgen Erichsen is the first German-language monograph devoted to Kuhlau’s life and work. On the basis of Kuhlau’s biography, Erichsen provides a vivid insight into early 19th -century Danish musical history. He pays particular attention to the relationship between money making and artistic production. In this context he examines the composer’s relationship with the publishers on whom he depended for the circulation of his works, and describes the role of the Danish royal family, whose commissioning of works had a decisive influence on Kuhlau. Jørgen Erichsen’s study, the result of many years’ research, discusses the findings of existing studies of Kuhlau and his works and makes available new and previously unpublished source material. The book includes an updated list of Kuhlau’s works and a comprehensive index of personal names.