Die IFKS-Urtextausgabe der gesammelten Klaviersonaten von Kuhlau
eine der beachtlichsten Veröffentlichungen für Klavier seit vielen Jahren


Nach einander aufgelegt zeigen die Bilder auf den Umschlägen ein Panorama von Nyhavn in Kopenhagen, wo Kuhlau sein letztes
Lebensjahr verbrachte (das hohe Haus im ersten Bild). Die Umschläge sind von Ami Ishihara, der Tochter des Herausgebers, gezeichnet.

Pianisten in der ganzen Welt haben im Laufe der Jahre nach einer Neusausgabe von Kuhlaus Sonaten - also nicht die Sonatinen, sondern die richtigen Sonaten - vergebens gefragt. Diese Mangel wurden zum Überfluss abgestellt, als IFKS (International Friedrich Kuhlau Society) im Oktober 2012 sämtliche Sonaten in vier Bänden auflegte. Professor Toshinori Ishihara, der Gründer der Gesellschaft, hat den Notensatz eigenhändig hergestellt - eine riesige Arbeit, die die höchste Anerkennung verdient. Über die Revision, die Gorm Busk auf sich genommen hat, wird sorgfältig berichtet, und die Herausgeber können mit vollem Recht diese Veröffentlichung eine Urtextausgabe nennen.

Jeder Band umfasst ungefähr 120 Seiten und die 19 Sonaten sind in folgender Weise verteilt:
      Band I: op.6a nr.1-3, op.4
      Band II: op.5a, op.6b, op.8a, op.127
      Band III: op.26 nr.1-3, op.30
      Band IV: op.34, op.46 nr.1-3, op.52 nr.1-3

Dass der Text (Introduktion, Revisionsbericht, eine Kurzbiographie und eine chronologisch geordnete Liste über die wichtigsten Begebenheiten im Leben Kuhlaus) ausser in Englisch auch in Japanisch gedruckt ist, lässt sich dadurch erklären, dass IFKS, der Bezeichnung "International" zum Trotz, ganz überwiegend ein japanisches Unternehmen ist (von den 387 Mitgliedern sind zur Zeit 366 Japaner). Mehr problematisch ist es, dass man keine Zusammenarbeit mit einem europäischen oder amerikanischen Verleger eingegangen ist – so ein Angebot wäre meiner Meinung nach mit Kusshand angenommen worden. Statt dessen wird die Distribution nun der japanischen HANNA CORPORATION überlassen, und es ist zu befürchten, dass die europäischen oder amerikanischen Käufer einen nicht unbeträchtlichen Handel mit einem unbekannten Verkäufer nur ungern eingehen. Und zwar werden diese Sonaten, die mit den Worten eines zeitgenössischen Rezensent "keineswegs für den grossen Haufen geschrieben sind", nicht in derselben Menge verkauft wie die kleinen Sonatinen, aber trotzdem handelt es sich um eine der beachtlichsten Veröffentlichungen für Klavier seit vielen Jahren.

Wenn man die Sonaten in Japan bestellt ist der Preis pro Band 3000 Yen.
Die Adresse des Verkäufers ist: 3-6-4-F Nakameguro, Meguro-ku, Tokyo, Japan
Die Mail Adresse ist: info@chopin.co.jp